Zauberland's Blog


Veränderung der Arbeitsmarktinstrumente – Wie läuft denn jetzt die Beantragung des Gründerzuschusses?
Dezember 15, 2011, 8:49 am
Einsortiert unter: Existenzgründung, Politik

Seit 01.12.2011 gelten neue Bestimmungen bei der Beantragung des Gründerzuschusses aus der Arbeitslosigkeit. Es gibt jede Menge zu wissen und zu beachten, insbesondere was einzuhaltende Fristen und zu erbringende Nachweise angeht, sowohl was die Grundlage des Genehmigungsprozesses angeht.

Im Anhang befindet sich die entsprechende Arbeitsanweisung. Für Rückfragen und zur Unterstützung stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung. Sie erreichen uns telefonisch unter 07141/125-280 in unserer GründerLounge im Gründerzentrum Ludwigsburg.

Mariella Poenaru, für das Team Zauberland

GA-Gruendungszuschuss Kopie



Die zehn besten Tipps für Gründer – nach den Kürzungen beim Gründerzuschuss
November 24, 2011, 11:36 am
Einsortiert unter: Existenzgründung

Was können Gründungswillige tun, um sich trotz der Einsparungen beim Gründungszuschuss auch in Zukunft erfolgreich selbständig zu machen? Der Gründungszuschuss beträgt künftig noch immer bis zu 18.000 Euro und bleibt ganz entscheidend für den Erfolg des Vorhabens. Allerdings wird ihn nicht mehr jeder bekommen. Wer es richtig angeht, hat aber auch künftig gute Chancen auf die Förderung. Hier die zehn besten Tipps für Sie.

1. Bei konkreten Gründungsplänen: vor dem Stichtag gründen
Wer mit seinen Gründungsplänen schon weit fortgeschritten ist, nutzt am besten die Chance, die Förderung noch in ihrer bisherigen Form zu beantragen. Entscheidend ist das Gründungsdatum, also die Anmeldung beim Gewerbe- bzw. Finanzamt. Wer die Frist nicht einhalten kann, sollte die folgenden Tipps beachten.

2. Richtiger Umgang mit der Arbeitsagentur
Die Berater bei den Arbeitsagenturen werden aktiv nach Ablehnungsgründen suchen, um die ihnen vorgegebenen Sparziele (Budgetkürzung um 74 Prozent) zu erreichen. Es wird noch wichtiger als bisher, formale Fehler zu vermeiden, die persönliche Eignung überzeugend darzustellen sowie die Gründungsentscheidung und -motivation richtig zu begründen, damit Ihr Antrag bewilligt wird.

3. Überzeugenden Businessplan schreiben
Ein überzeugender Businessplan wird noch wichtiger als bisher. Sie weisen damit nach, dass Sie nach einer überschaubaren Zeit von den selbständigen Einkünften leben können. Sie dürfen aber auch nicht zu optimistisch planen, da die Arbeitsagentur sonst zu dem Schluss kommt, dass Sie gar keine Förderung benötigen.

Bei uns gibt’s darüber hinaus das Zauberland Zertifikat. Der Gründer erhält nach Prüfung und Bewertung seines Businessplans und der entsprechenden Unternehmensstrategie im Rahmen unserer kostenlose Vorgründerberatung ein Zertifikat. Dies gibt der Arbeitsagentur, Banken und evtl. Kooperationspartnern zusätzliche Sicherheit, dass das Vorhaben gründlich geplant und eingehend beleuchtet wurde. Unsere Experten nehmen sich lange Zeit, alle Aspekte der geplanten Selbständigkeit zu beleuchten und für jedes Vorhaben individuell auszuwerten. Dieses Zertifikat ist ein echtes Gütesiegel und wird nur qualifizierten Gründungsvorhaben erteilt. Besonderes wenn ab 2012 der Gründerzuschuss im Ermessen der Arbeitsagentur liegt ein wertvolles Argument um unterstützt zu werden.

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Marketing und Kommunikation als Schlüssel zum wirtschaftlichen Erfolg!
November 16, 2011, 3:06 pm
Einsortiert unter: Existenzgründung

Die professionelle Vermarktungs- und Kommunikationsstrategie ist für den wirtschaftlichen Erfolg einer Gründung mehr als „nur“ die halbe Miete.

Innerhalb der Vermarktungs- und Kommunikationsstrategie muss die Zielkunden bezogene Formulierung der angebotenen Leistung oder der Produkte so erarbeitet werden, dass sich andere für das Angebot interessieren.

Die beste Idee oder das praktischste Produkt ist ohne gezielte und gut erarbeitete Vermarktungsstrategie nichts wert, da kein potentieller Interessent vom Angebot Notiz nimmt.

Das schlüssig und gut erarbeitete Marketingkonzept beinhaltet alles, was zum erfolgreichen Auftritt am Markt und für den Aufbau einer Marke erforderlich ist. Dies beginnt bei der Auswahl der Mitarbeiter und hört beim Verbraucher auf. Die Strategie sollte von Anfang an in den Prozess, von der Idee zu einem Produkt, über Design, bis hin zum Ort des Verkaufes, auch Point of Sale genannt, mit einbezogen werden. Genauso wichtig ist es sich von Beginn an über die Positionierung der eigenen Marke Gedanken zu machen, um diese konsequent und durchgängig in den Prozess des Markenaufbaus zu integrieren.

Innerhalb des Prozesses wird dann immer deutlicher welche Art von  Kommunikationsinstrumenten eingesetzt werden, um mit Kunden in Verbindung zu treten. Die Art der Kommunikationsinstrumente und Kommunikationskanäle orientiert sich an den Zielkunden. Im Vordergrund steht dabei die Beantwortung der Frage: Wie erreiche ich meinen Kunden am ehesten. Klassisch z.B. mit Anzeigen, Radio- und TV Werbung oder alles was im Briefkasten landet. Dazu gehören auch eine gut strukturierte und informative Homepage, Visitenkarten und Briefpapier. Das Design der eingesetzten Mittel und deren Aufmachung, sollte immer mit einem entsprechenden Wiedererkennungswert verbunden sein. Das im Rahmen der Namensfindung und dem damit verbundenen Markenaufbau  verabschiedete Corporate Design sollte in allen Kommunikationsmitteln immer wieder erkennbar sein. Weitere Beispiele für Kommunikationsinstrumente sind PR- und Öffentlichkeitsarbeit, Sponsoring, Direktmarketing, Messen- und Ausstellungen, Gewinnspiele, sowie Events. Selbstverständlich spielt heute beim Aufbau einer Marketingstrategie auch das Thema Social Media eine sehr wichtige Rolle. Das Potential der sozialen Netzwerke ist eine nicht zu unterschätzende Größe, daher sollte dieser Aspekt auch im Marketingbudget entsprechend mit berücksichtigt werden. Denn wenn dieses Potential auch entsprechend genutzt werden soll, dann muss in den entsprechenden Aufbau investiert werden, personell und finanziell.

Im Anhang finden Sie eine Zusammenstellung der wichtigsten Fragen, die sich ergeben, wenn ich eine Marktpräsenz aufbauen möchte.



Besondere Herausforderungen und Risiken – woran scheitern die meisten Gründungen?
November 15, 2011, 11:24 am
Einsortiert unter: Existenzgründung | Tags: , ,

Überwiegend scheitern Gründungen daran, dass die Bedeutung einer professionellen Vermarktung, verbunden mit einer individuellen Kommunikationsstrategie absolut unterschätzt wird. Weitere wichtigste Aspekte sind die Unternehmerpersönlichkeit, die Planung der Unternehmung und deren Finanzierung.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Bundesministeriums für Wirtschaft, die unter 160 Gründungsberatern der Industrie- und Handelskammer sowie der Handwerkskammern durchgeführt wurde.

Dieses Ergebnis deckt sich mit unseren Erfahrungen aus unser langjährigen Praxis der Beratung von Existenzgründern.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die gründliche Planung und Vorbereitung eines Gründungsvorhabens ist ein wichtiger Schlüssel zum wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens. In der angehängten Datei finden Sie eine Checkliste mit den wichtigsten Fragen rund um die Erstellung eines fundierten Gründerplans.

Checkliste Gründerplan



Die Zauberland GmbH in neuem Gewand und neuen Inhalten
Oktober 4, 2011, 11:20 am
Einsortiert unter: Leben | Tags: , ,

Die Zauberland GmbH bietet als Full-Service-Dienstleister Rundum-Begleitung für Existenzgründer.

Nach einer kostenlosen Erstberatung in der Vorgründungsphase begleitet das Unternehmen Menschen auf dem Weg in die Selbstständigkeit individuell und von A bis Z. Im Hintergrund steht dabei ein Netzwerk aus Banken, Steuerberatern, Werbeagenturen und Steuerberatern – alle direkt vor Ort oder in der näheren Umgebung. Zauberland vermittelt nicht nur den Kontakt, sondern nimmt gemeinsam mit dem Gründer die notwendigen Gesprächstermine wahr. Zudem kümmern sich die Zauberland-Berater um staatliche Förderung im Rahmen des Existenzgründercoachings: Bis zu 90 Prozent der für die Rundum-Betreuung anfallenden Kosten werden von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) übernommen. Zudem können Gründer in den ersten neun Monaten ihrer Tätigkeit einen Anteil ihres letzten Nettogehalts als staatlichen Gründerzuschuss erhalten. Die Beratungsbüros der Zauberland GmbH nennen sich „GründerLounge“. Pilotprojekt ist die Lounge in Ludwigsburg bei Stuttgart, die am 13. Oktober 2011 offiziell eröffnet wird. Weitere GründerLounges in mehreren deutschen Städten folgen in den nächsten Monaten.

Mehr zu unserer Entstehungsgeschichte und zu unserem Wirken gibt es hier: www.zauberland.org

Die Zauberland GründerLounge im Herzen der Stadt Ludwigsburg



Die heiligen Drei wer?
Januar 8, 2011, 6:20 pm
Einsortiert unter: Familie, Familie, Leben

In den vergangenen Tagen haben wir uns alle sehr intensiv mit der Weihnachtsgeschichte und dem Glaubensaspekt der Ereignisse und Geschehnisse in jenen Tagen vor 2010 Jahren beschäftigt.

Jüngst stand das Fest der heiligen Drei Könige aus dem Morgenland an, die gut 14 Tage nach der Geburt Jesu endlich in Bethlemen ankamen, um den Heiland willkommen zu heissen und ihn zu beschenken.

Aber hat sich mal jemand darüber Gedanken gemacht, wie es den Drei heiligen Königinnen ergangen sein muss, als sie bemerkten, dass ihre Könige ewig unterwegs waren?

Und was, wenn die heiligen 3 Königinnen Schwäbinnen gar gewesen wären? Ich kann mir vorstellen, dass sich der Dialog zwischen ihnen wie folgt abgespielt hat:

Frau Caspar: „Sag amole, weisch Du eigentlich wo unsere Alte noganga sind?“

Frau Melchior:“ Noi, meiner hat sich a Gschenkle onter d Arm klemmt und isch oifach fortgloffa.“

Frau Balthasar:“ Also i han ghert se sen nach Bethlehem ganga.“

Frau Caspar: „Ond wo soll des sei?“

Frau Balthasar: „Du, i wois net so genau, aber se sollet dem Stern gfolgt sei.“

Frau Melchior: „Wasn fürn Stern?“

Frau Balthasar: „Wenn d amole nuffguksch in d Himmel müscht `n seha.“

Frau Caspar: „Aber wieso sen denn die bloß so lang onderwegs?“

Frau Melchior: „Ganz oifach. Se hend bestimmt net nach `m Weg gfrogt. Woisch doch wie se sen.“

Frau Caspar: „Ond was hat der Stern eigentlich zum bedeuta?“

Frau Balthasar: „Soweit i woiß soll da a ziemlich wichtiges Kindle uf d Welt komma sei, an Bua, dr Heiland sagetse. D’Maria vom Müller’s Karle soll d`Mudder sei.“

Frau Melchior: „Was die? Die isch doch no so jong. Hen die des Kind iberhaupt wella?

Frau Balthasar: „Des wois i net so genau. Se hot gsagt, se hätts vom Heiliga Geischt empfanga.“

Frau Caspar: „ Wie bidde? Vom Heiliga Geischt? Des han i damals meiner Mudder au gsagt, wie mi der Caspar gschwängert hot und mir no net verheiratet wara. Und wer soll denn des glauba? Mei Mudder hats mir jedenfalls nedda glaubt.“

Frau Balthasar: „Wenn a mi frogat sodda ma ons des Kindle au agucka. Was moinet ihr?“

Frau Caspar: „Da hosch recht. Na kenna ma glei sehe wie’s onsere Alte erganga isch.“

Ob die Drei Damen jemals damit gerechnet haben, dass das mit dem heiligen Geist und der unbefleckten Empfängnis vom überwiegenden Teil der Weltbevölkerung geglaubt wird?

Nun ja, falls sich mal jemand die Frage stellt, wie es den heiligen Drei Königinnen eigentlich ergangen ist, nachdem ihr Ehemänner von Dannen zogen, dann habt ihr hier eine kleine mögliche Antwort darauf.



Manchmal habe ich Angst.
Oktober 13, 2010, 6:07 pm
Einsortiert unter: Familie, Leben, Politik

Es begann mit den Diskussionen um die Äußerungen des Herrn Sarrazin, steigerte sich mit den Ereignissen rund um Stuttgart 21, beunruhigt mich zunehmend mit den zitierten Äußerungen des Herrn Seehofer und geben mir zu denken mit der Rede von Herrn Wulff.

Ich empfinde unsere Gesellschaft stärker denn je als zwiegespalten. Es wird der Ruf nach der (Rück-)Besinnung auf Werte und der nach einer starken Gemeinschaft laut.

Es gibt immer mehr Menschen, die sich ausgegrenzt fühlen. Sie fühlen sich ausgegrenzt aufgrund ihres Glaubens, ihrer Hautfarbe, ihres gesellschaftlichen Status oder  aufgrund ihres Krankheitsbildes.

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Kopfkino an der Supermarktkasse
September 4, 2010, 1:07 pm
Einsortiert unter: Familie, Leben, Uncategorized

Ich war 19 und lebte in einer kleinen Wohnung auf dem Land, in dem kleinen Dorf in dem ich aufgewachsen war.

Täglich fuhr ich mit meinem schicken, roten Fiat Uno zur nächsten S-Bahnhaltestelle, um zu meiner Arbeitsstelle in einer Bank in der Stuttgarter Innenstadt zu gelangen.

Die S-Bahnfahrt war immer eine sehr kurzweilige und unterhaltsame Angelegenheit, denn ich traf dort auf meine Freundinnen, die ich entweder schon lange kannte oder die ich während der jahrelangen Pendelei ebendort kennengelernt hatte.

Wir schwärmten für einen sehr attraktiven Mann, der ab und zu in unserem Abteil mitfuhr. Er sah umwerfend aus. Unsere Gespräche und unsere Unterhaltungen dienten lediglich der Ablenkung, um ihn nicht pausenlos anzustarren. Und nicht ständig tief zu seufzen und mit den Augen zu klimpern, während wir ihn anschmachteten.

Eines abends machte ich mich wie immer in meinem Auto auf den Heimweg…

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Ein Steckbrief zum Muttertag
Mai 14, 2010, 8:19 am
Einsortiert unter: Uncategorized

Da hatte ich heute Morgen noch eine kleine Blogblockade und konnte sie direkt mit Hilfe meiner tollen Twitterfollower – insbesondere @FrankBecker und @lykin1 – lösen.

Franks Idee, doch über die Kinderfeindlichkeit unserer Politik zu schreiben ist eine ganz hervorragende Idee, denn da fällt mir spontan jede Menge zu ein. Ein entsprechender Beitrag dazu ist schon in Arbeit.

Zunächst fiel mir jedoch etwas ganz anderes zum Thema Kinder ein, etwas erheiterndes und zugleich für mich unglaublich berührendes.

Anlässlich des Muttertages am vergangenen Sonntag erwartete mich eine besondere Überraschung meines 5-jährigen Sohnes. Er hatte mit Hilfe seiner Betreuerin im Kindergarten einen Steckbrief über mich geschrieben.

Überspringen wir direkt die technischen Daten, denn wer sich für mein Alter und meine Augenfarbe interessiert, kann diese Infos ganz leicht aus meinen zahlreichen Netzwerkprofilen und meiner Homepage www.zauberland.org ersehen.

Was viel interessanter ist, sind die Informationen, die ich eigentlich meinem Kind gar nicht direkt gebe und die nirgends nachzulesen sind, da sie aus seiner reinen Wahrnehmung in diesen Steckbrief einflossen.

Legen wir los mit der Frage: „Welches ist der Lieblingsfilm Deiner Mama?“ Natürlich liest die Unternehmerin und Mutter von Welt da gerne so was wie: „Meine Mama sieht gern die Nachrichten, politische Sendungen, wissenschaftliche Sendungen und mit mir sieht sie die Sendung mit der Maus an.“

Stattdessen stelle ich fest, das Kind lässt schreiben: „Exklusiv“ Aha! Ich bin entsetzt. Gefühlt angesehen hab ich diese Sendung eigentlich nur höchstens ein oder zweimal und dann auch nur weil ich rein zufällig beim Zappen auf Frauke Ludowig und Kena Amoa stieß – ganz ganz ehrlich!! Wie kommt das Kind nur darauf frage ich mich?

Nun ja, gehen wir zu den Kochkünsten über. Die Frage: „Was kann Deine Mama am besten Kochen?“ Antwort: Pizza und Spaghetti.“ Oh nein, denk ich mir und was ist bitte mit meinem einmaligen Wellington Filet und meiner sensationellen Polenta, meinem Kartoffelgratin, ganz zu schweigen von meiner Dorade in der Salzkruste und und und….

Ich bin den Tränen nahe, lobe mein Kind aber trotzdem – klar, ich bin ja trotz mangelnder Kochkunst und dem Faible für „Flach TV“, hoffentlich eine gute Mutter!

Die Antwort auf die Nächste Frage: „Worüber freut sich Deine Mama?“ lässt mich erleichtert aufatmen:

„Wenn ich aus dem Kindergarten nachhause komme.“ Na wenigstens DAS ist angekommen, denk ich mir und bin ganz gerührt.

Was mich versöhnlich stimmt ist aber die Antwort auf: „ Was kann Deine Mama besonders gut?“ „Mich küssen und beschmusen.“ Das zaubert doch ein liebevolles Lächeln in mein Gesicht und was mich endgültig dahin schmelzen lässt ist:

„Warum liebst Du Deine Mama?“ Antwort: „Weil sie so schön aussieht.“

Ich fand diesen Moment so unglaublich schön und dachte mal wieder: Die schönsten Dinge im Leben gibt’s für kein Geld der Welt. Die schönsten Momente und Geschenke des Lebens gibt’s ganz umsonst.



Aus dem Alltag der Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Wahnsinn.
Februar 15, 2010, 11:20 am
Einsortiert unter: Familie, Leben

Seit Tagen bereite ich mit Spannung und gewisser innerer Aufregung einen wichtigen Kundentermin vor und stehe teilweise sogar nachts auf, um mir gaaaaanz wichtige Gedanken zum bevorstehenden Meeting zu notieren, die ansonsten bestimmt verloren gehen würden bis zum morgen.

Der Tag ist da und während des Frühstücks stelle ich fest: Mein Kind fiebert. Ok, dem Gedanken an den Kundentermin wird die Notbremse massiv reingehauen und statt dessen beginnt sofort der andere Film: Kinderarzt anrufen, Termin – möglichst SOFORT – vereinbaren, Medikamentenvorräte überprüfen, wenn machbar Kinderbetreuung für zuhause organisieren.

Trotzdem muss natürlich das passende Businessoutfit für das bevorstehende Kundengespräch, das glücklicherweise erst für den frühen Nachmittag anberaumt ist, her. Das heißt, ich muss erstmal das Bügeleisen schwingen.

Gut, schmeißen wir das Bügeleisen an und während ich halbnackt durch die Wohnung renne, klingelt das Telefon. Rückwärtsgang eingelegt und direkt kurzatmig: „Ja“ rein gerufen.

Es ist der kleine Bruder und „Nein, das schwesterliche Lebenshilfeauskunftsbüro ist für heute wegen einer Sonderveranstaltung nicht besetzt. Bitte wenden Sie sich, wenn möglich an nahestehende Autoritätspersonen = Eltern.“ Puuuuh!

Gebügelt, angezogen, zum Arzt gefahren. Gewartet, drangekommen, Bronchitis festgestellt in die Apotheke gerast und heim zur ersten Inhalierungsrunde.

Langsam ist auch bei mir ein erstes durchatmen möglich, denn das Kind ist versorgt und die nachmittägliche Betreuung durch die Oma sichergestellt. Sobald die Oma da ist, gibt’s erstmal eine kleine Einweisung in die Funktionalität eines handelsüblichen Pari Boys – in aller Ruhe…..

Selbstverständlich wird der Kundentermin professionell und weil gut vorbereitet erfolgreich absolviert. Dennoch ist Gelassenheit an solchen Tagen ein nur schwierig zu erreichender Gemütszustand. Kennt ihr das?

Zurück bleibt das Gefühl: Hey, gut gemacht. Den täglichen Spagat gemeistert und eigentlich fehlt nur noch das Supergirlkostüm.




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